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09.07.18 - Zwischen Fußschmerzen und schreddernder Musik - Rock am Ring 2018

Niklas Kirschnowski ist 19 Jahre alt und Bufdi bei der Tafel Nordhorn. Er hat am Lidl Gewinnspiel teilgenommen und ein Ticket für Rock am Ring 2018 gewonnen. Hier sein Fazit:

 
"Nach ca. 3 Stunden Fahrt war es soweit, ich kam am Nürburgring an und suchte einen Parkplatz. Dieser war nicht so gut ausgeschildert, wie ich gehofft hatte, aber das war noch mein geringstes Problem. Als ich nun endlich meinen Parkplatz und zugleich meinen Campingplatz gefunden hatte, nahm ich die Sachen, die ich am nötigsten brauchte mit und lief los zum Gelände. Dieser Weg würde für mich noch ganz besonders werden.
Nach einer halben Stunde Fußmarsch kam ich zu den Kontrollen und man sagte mir, ich müsse erst ein Bändchen haben. An der Bändchenausgabe angekommen, schickte man mich zum Ende der Straße, um mich dort an der Schlange anzustellen. Mein Vorteil: Der Regen vom Morgen hatte aufgehört und es schien die Sonne.
Nach einer Stunde Wartezeit war ich nun an der Reihe mein Bändchen zu bekommen und damit in die Welt des Rock am Rings einzutauchen. Keine 20 Sekunden später war ich trotz der Strapazen vom Morgen aufgeregt wie ein kleiner Junge, der zum ersten Mal einen Toys’R’us betritt.
Ich ging also auf das Gelände und schaute auf den Terminplan. Ich lief einmal eine Runde, schaute mir das Gelände an und schoss Fotos für Freunde und Familie. Als das erledigt war, lief ich zur „Beck’s Crater Stage“ und freute mich, das erste Bisschen vom Rock am Ring zu hören. Auch wenn ich viele Namen der Bands die dort spielten, vorher noch nie gehört hatte, war es mir egal, denn so eine großartige Feierlaune wie dort in der Menge, kannte ich nur von anderen Festivals. Ich hörte zum allerersten Mal von Bands wie „Enter Shikari“, „Kreator“ uvm. Doch ich wusste vorher bereits, dass ich nicht alles würde sehen können. Daher machte ich mir vorher einen Plan, was mir am wichtigsten war. Ich lief zur „Crater Stage“ und hörte mir „Hollywood Undead“ an. Diese Band kannte ich bisher nur von einem Freund und höre sie mittlerweile auch sehr gerne.
Doch war für mich der erste Tag auf dem Gelände schnell rum. Da ich ziemlich k.o. von der Fahrt, dem Warten und dem vielen Laufen war, trat ich bereits recht früh die Reise Richtung Auto an und verließ das Gelände.
Am nächsten Tag stand ich auf, machte mich fertig, zog mein Shirt für den Tag an und lief wieder los Richtung Festival Gelände. Wieder war ich schon auf der Hälfte des Weges k.o., denn diese Strecke ging nur bergauf. Doch wieder aller Erwartungen traf ich alte Bekannte von mir und schloss mich ihnen an. Denn mit Freunden macht so ein Festival noch wesentlich mehr Spaß.
Kaum angekommen auf dem Gelände, trennte sich unsere Gruppe schon fast wieder, da nicht alle die gleichen Bands sehen wollten. Doch wie es halt mit einer Gruppe ist, blieben wir zusammen und schauten uns gemeinsam einige
Acts an. Da ich am Abend jedoch eine andere Band hören wollte, trennte ich mich von meinen Kollegen und ging auch schon wieder recht früh schlafen.
Am nächsten und letzten Tag traf ich mich wieder mit meiner Gruppe und wir starteten erst einmal in den Tag. Wir gingen erst recht spät auf das Gelände und blieben die ganze Zeit zusammen. Diesmal waren wir bei der „Volcano Stage“, welche am Freitag auch auf 3sat übertragen wurde und genossen die Musik von unter anderem Rise Against und den Foo Fighters. An diesem Tag kristallisierte sich etwas heraus, was wir alle schon am Samstag mitbekommen hatten: Rise Against spielte zu schnell. Allgemein haben wir viele Fehler an diesem Wochenende bemerkt. Eine Band hatte Probleme mit der Stimme, andere hatten Probleme mit den Mikrofonen, wieder andere hatten völlig andere Probleme. Für mich waren diese Fehler nicht der Rede wert, da ich das erste Mal etwas von diesen Bands hörte, aber anderen ging es nicht so. Sie waren darüber so empört, dass ihnen dadurch der ganze Spaß am Rock am Ring verloren ging. Ich ließ mich davon nicht runterziehen. Ich war wegen der Musik da, und die wollte ich auch hören.
An dieser Stelle einmal Respekt an Dave Grohl, den Frontsänger der Foo Fighters, der an diesem Tag trotz kaputter Stimme seiner Tochter versprochen hatte, auf die Bühne zu gehen und am Ende mehr als 2 Stunden gesungen hat.
Nach den Foo Fighters war es nun auch Zeit für den 2. Headliner an diesem Tag, die „Gorillaz“. Auf diese Band hatte ich mich besonders gefreut, da die eine der wenigen ist, von denen ich schon eine ganze Menge kannte und welche ich auch noch am ehesten Live sehen wollte.
Leider endete nach 2 Stunden, gefüllt mit Kindheitserinnerungen und guter Musik, mit den Gorillaz als letztem Act das eigentliche Festival und wir mussten das Gelände verlassen. Für uns war Rock am Ring allerdings noch nicht vorbei. Obwohl es schon fast viertel vor drei war, waren auf dem Campingplatz noch viele Leute in Feierlaune. So kam es, dass der ganze Campingplatz gegen 3:15 Uhr aufgrund von einer halben Stunde Dauerschleife den Satz der Star Wars Cantina Band auswendig kannte und ihn bei jeder Wiederholung mit immer Mehr Stimmen im Chor rief. Kurz danach ging auch ich dann schlafen und bereitete meine Abfahrt am nächsten Tag vor.
Als kleines Fazit: Ich hatte beim Rock am Ring 2018 eine wunderbare Zeit. Trotz anfänglicher Probleme war ich gern dort und habe auch gerne mitgefeiert. Es war ein wunderbares Wochenende und ich bin sehr froh dort gewesen zu sein. Ich möchte demnach Lidl und der Tafel aus vollstem Herzen danken, dass ich das Ticket für das RaR218 gewonnen habe und so ein unvergessliches Erlebnis hatte."

Niklas

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